Eventfrühstück

 

 

 

Rückblick auf das Eventfrühstück
Die Wiener Wirtschaftskammer für Eventprofis
Beim Eventfrühstück der WKW war ein großes Thema die Zertifizierung von Event-Agenturen

Mitte November 2016 lud die Fachgruppe Freizeit- und Sportbetriebe der Wirtschaftskammer Wien (WKW) zum Eventfrühstück und Networking in den Festsaal des Technischen Museums. Gesprochen wurde u.a. über die Abschaffung der Vergnügungssteuer in Wien per Jahresanfang 2017 sowie eine Vereinheitlichung der Veranstaltungsgesetze und die Zertifizierung durch den TÜV und Eventnet als Synonym für eine nachhaltige Qualitätssteigerung untern den Eventprofis.

Nach der Begrüßung hob Erik Kastner, Fachgruppenobfrau-Stellvertreter und Bundessprecher Eventnet, auch einige positive Aspekte der Gewerbeordnungsreform hervor. Dazu gehört u.a. die Befreiung von Gebühren des Bundes bei der Gewerbeanmeldung. Kastner fordert von der Politik aber bessere Regelungen im Allgemeinen: „Ich möchte nicht so weit gehen, zu sagen, wir brauchen die Eventbranche reglementiert. Ich denke dieser Zug ist leider abgefahren. Aber wir werden aber auf jeden Fall intervenieren.“ Kastner kritisierte auch, die vielen unterschiedlichen Veranstaltungsgesetze und Verordnungen in den Bundesländern, die es in Österreich derzeit gibt und fordert dringend eine Vereinheitlichung oder zumindest eine Harmonisierung. „Das ist nicht tragbar für eine Branche, die so boomt wie unsere. Der administrative Aufwand ist ein Wahnsinn.“

Die Wedding Planner, vertreten durch Frau Mag. Angela Lindner, ließen mit dem „Wedding Planner Kongress 2017“ in Gmunden und einer eigenen Zertifizierung aufhorchen.

„Fairanstaltungen“

Was die einzelnen Eventagenturen tun können, um sich von Mitbewerbern abzuheben, war ebenfalls Thema des Eventfrühstücks. Eine Möglichkeit sind Zertifizierungen wie Eventnet von der WKO und TÜV Austria. Der Ansporn dafür kommt direkt von der WKO, die ihre Veranstaltungen künftig nur noch von zertifizierten Agenturen ausrichten lassen will.

Abheben können sich Agenturen auch durch die Organisation von Green Events, also nachhaltigen Veranstaltungen. Davon gab es im letzten Jahr in Österreich bereits 366, wie Ursula Müllner (Österreichisches Umweltzeichen Green Meetings & Green Events) erklärt. Nach dem Motto „Reduzierung ist gut, Vermeidung ist besser“ berät Müllner Unternehmen, die ein grünes Event organisieren möchten. Hier spielt vor allem die Mobilität der Gäste eine wichtige Rolle. Dies ist der Bereich, der die meisten Ressourcen (bis zu 80%) beansprucht. Weitere Aspekte sind Nächtigungen, Catering und Folder bzw. Einladungen.

Damit ein Unternehmen seine Veranstaltung als Green Event ausrichtet, braucht es heute teilweise noch einer Überzeugung durch die Event-Agentur. „Noch ist es so, dass wir Green Events aktiv verkaufen müssen, da die Kunden nicht von selbst drauf kommen. Es hat sich aber gebessert. Die Nachhaltigkeit gibt vor allem der jüngeren Generation zu denken“, weiß Kastner.

Präsentation von Erik Kastner als PDF runterladen.

Präsentation von Ursula Müllner als PDF runterladen.



Im Folgenden einige Impressionen der Veranstaltung:

 


Unser Eventfrühstück im Technischen Museum (© K. Schiffl)


Branchensprecher Erik Kastner, MBA im Gespräch mit Eventunternehmern (© K. Schiffl)


Unser Fachbüchertisch (© Fachgruppe)


DI Ursula Müllner (Obfrau-Stv), Dr. Klaus Vögl (Geschäftsführer der Fachgruppe)
und Georg Geczek (Rotes Kreuz), (© Fachgruppe)


Erik Kastner moderiert, im Hintergrund Ausschussmitglied Christoph Mistelbauer, (© Fachgruppe)


Erik Kastner im Gespräch mit Obfrau KommR Gerti Schmidt, (© Fachgruppe)


Stärkung und Networking in der Pause, (© Fachgruppe)


Branchenexpertin Mag. Angela Lindner, (© Fachgruppe)




Einen Rückblick auf das Eventfrühstück 2016 finden Sie hier.

Einen Rückblick auf das Eventfrühstück 2014 finden Sie hier.

 

 

 

 


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